NEU Reduziert

Rau, Christoph    

Das griechische Gewand des Christentums

Die Entwicklung der Logos-Idee von Johannes bis Origenes

Zwei Gesichtspunkte rücken das Johannesevangelium in unser Blickfeld: einerseits die übersichtliche Gliederung, auf die Rudolf Steiner schon in frühen Vorträgen aufmerksam machte, und andererseits seine vielfache Beziehung zur griechischen Kultur.
Rudolf Steiner sah im Johannesevangelium das griechische Kleid für das heraufziehende Christentum. Dieses Urteil führte zu der Frage, wie sich dieser Befund im Wortlaut des Evangeliums bestätigt und welches Echo er im Lauf der Jahrhunderte fand. Es zeigte sich, dass die drei großen Themen des Johannesevangeliums allein in der griechischen Denkweise das ihrem Wesen entsprechende Verständnis finden konnten.
Klemens und Origenes von Alexandrien begriffen als erste Denker die Bedeutung der Verbindung von Christentum und Griechentum. Bereits im frühen Mittelalter wurde das Hauptwerk des Origenes diffamiert und er selbst als Ketzer gebrandmarkt. Abgesehen von wenigen Ausnahmen ist seine wahre Bedeutung bis heute nicht erkannt, werden noch immer die Präexistenz der Menschenseele und die Reinkarnation geleugnet oder bekämpft, die Origenes doch aus den Berichten der Bibel hergeleitet hatte. Unser Buch ist ein Hinweis auf den Brückenbau zwischen den Kulturen, den die beiden Heroen in der Frühzeit des Christentums eingeleitet haben, bis er im Weltbild der Anthroposophie eine wissenschaftliche Festigung erhielt.

Produktdetails

Einband:
Kt.  
Seiten:
232  
Titelnummer:
1536  
ISBN:
978-3-7235-1536-5  
Abmessungen:
13 x 20 cm  
Gewicht (in kg):
0.33  
Abbildungen:
m. teils farb. Abb.  
Auflage:
1. Aufl. 2016  
Erscheinungsjahr:
2016  
Sprache:
deutsch  
Übersetzt aus:
 
Übersetzer:
 
Lieferbarkeit:
lieferbar  

EUR 12,00
CHF 15,00

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Geboren 1928 in Großnaundorf bei Kamenz (Lausitz), aufgewachsen in einem evangelischen Pfarrhaus zwischen zwei älteren Brüdern und zwei jüngeren Schwestern. Nach Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft (Januar 1944 - August 1945) Abitur am humanistischen Kreuzgymnasium Dresden. 1947 – 1952 Theologiestudium in Berlin und Rostock, Musikstudium in Leipzig. Im Sommer 1952 – nach kontroversen Auseinandersetzungen vor dem Plenum der Musikhochschule über militärische Ausbildung von Studenten und nach böswilliger Verleumdung in der Tagespresse –Flucht aus den verlogenen politischen Verhältnissen der DDR . In Stuttgart 1953 bis 1957 Ausbildung zum Priester der Christengemeinschaft, bis 1998 in verschiedenen Gemeinden tätig. Seit der Entdeckung der klaren Architektur des Matthäusevangeliums planmäßige Forschung vorwiegend zu Strukturfragen der Evangelien. Das Ergebnis liegt bisher vor in fünf Monographien und in zwei Gesamtdarstellungen der vier Evangelien vor. Mitherausgeber der Übersetzungen des Neuen Testaments von Emil Bock und von Heinrich Ogilvie Ordnen und Herausgeben des literarischen Nachlasses von Michael Bauer in fünf Bänden 1985–1997 Biographie ‚Michael Bauer und seine Lebensbegegnung mit Friedrich Rittelmeyer’ Dornach 1995. Er starb am 24. Mai 2018.

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